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untadelhaften kloſterlichen Wandels von Euch einen Widerſpruch zu horen, der mit den Pflichten des Ge⸗ horſams unverträglich iſt. Die Pflicht kennt keine Graͤnzen, als die der Unmoͤglichkeit. Unſere Geluͤb⸗ de ſind auf die Satzungen der bewährteſien Diener Gottes gegruͤndet. Das Gruͤbeln und Aufſchub⸗ begehren iſt uns verſagt. Der Provinzial begehrt Eurer, in groͤßter Eile und Schnelligkeit. Was kummert's mich, worin eigentlich ſein Begehren gegruͤndet iſt? Was kuͤmmert es mich, wenn Ihr die Freundſchaft zu dem neu Eingekleideten hoher ſchaͤtzt, als das Begehren des Provinzials? Ich halte mich an den Buchſtaben; ich beruckſichtige daß dieſer Brief um anderhalb Tage verſpätet wurde, und ermahne Euch noch einmal, unver⸗ zuͤglich Euer Gewand zu ſchuͤrzen und hinaus zu gehen, wohin der Gehorſam Euch beruft. Es wird unndthig ſeyn, ja, ich verbiete es Euch ſo⸗ gar, von dem Pater Adalbert Abſchied zu neh⸗ men, oder irgend einem aus dem Convent Nach⸗ richt von Eurem Weggehen zu geben.“
Als der Gnardian bemerkte, daß die Wange


