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daß Sie einem mächtigern Herrſcher dienen als mir: der Menſchlichkeit und dem heiligſten Pflichtgefühl. Dieſes iſt der unabänderliche Wille Ihres Kaiſers, der Ihnen ſtets wohlwollte. Jede Widerrede würde vergebens ſeyn. Sie
ſind in dieſem Angenblicke von mir in Ehren entlaſſen. Fol⸗
gen Sie Ibrem Vater, und Ihr beide, meine Freunde, ge⸗ denket zuweilen Euers alten Feldherrn.“
Er verabſchiedete mit freundlichem, aber feſtem Ernſt den Invaliden und ſeinen Sohn. Mit zögerndem Fuße verließ Victorin die Wohnung des geliebten Gebieters, der bald auf immer von dannen ſcheiden ſollte. Aber Sans⸗Regret ließ dem Sohne nicht die Zeit, über den plötzlichen Wechſel ſeiner Lage nachzudenken. Mit der gutmüthigſten Zudring⸗ lichkeit ſeine Arme feſthaltend, als ob der theure Herzensgaſt ſeiner Liebe noch einmal entwiſchen möchte, entführte er ihn nach einem Wirthshauſe, wo Sans⸗Regret's Wagen ſtand. „Du wirſt hier Freunde finden,“ flüſterte er ihm mit der liebenswürdigſten Vertraulichkeit zu,„die ſich mit Deinem alten Vater vereinigen, Deinen Eigenſinn zu beugen. Wenn Du ſie geſehen, ſo verſuche dann noch, Dich mir zu ent⸗ reißen, wenn Du es vermagſt.“
Er ſchob ihn bei den Schultern in ein trauliches Kabinet und Victorin ſah den Oberſt Dammartin, ſammt deſſen Fa⸗ milie vor ſich. Er ſank an die Bruſt des väterlichen Freun⸗ des, er küßte Adelens Hand, und als er die jugendliche ſchöne Suzon begrüßt hatte, weigerte er ſich nicht ferner, ſchon am folgenden Tage in der Geſellſchaft ſeiner Lieben der Hauptſtadt wieder zuzueilen, und die Fahrt nach Elba aufzugeben.
Ende des vierten Theils


