Teil eines Werkes 
4. Band, Der Invalide : historische romantische Bilder unserer Zeit : 4. Theil (1838)
Entstehung
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That nicht. Vor allem aber, begreifſt Du, müſſen die hohen Mächte meine Emigration erlauben.

Das werden ſie auch thun, Sire, ſobald ſie nämlich feſt überzeugt ſeyn werden, daß Ew. Majeſtät fernerhin nicht mehr ihresgleichen ſeyn will.

Nicht übel. Ich habe das Regieren ſatt. Undank und Verdruß ſind der Lohn für tauſendfältige Herrſchermühen. Ich will Ruhe haben, wie einſt Splla. Frankreich wird auch ohne mich glücklich ſeyn; ohne meinen Sohn, vielleicht ohne meine Geſetze. Ihr kehrt ja unter den väterlichen Scepter der Bourbonen zurück. Ludwig hat zu Hartwell gelernt, wie man die Franzoſen zu behandeln hat. Vortrefflich, daß man nur nach England zu gehen braucht, um zu begreifen, was man in Frankreich nicht lernte. Friede und Frömmig⸗ keit ſoll wieder bei Euch einkehren; Ludwig will ein patriar⸗ chaliſcher König ſeyn; viel Glück dazu, wenn er meint, in Schlafrock und Pantoffeln, eine Bürgerkrone auf dem Kopf, mit den Franzoſen auszukommen. Wir waren anderer Mei⸗ nung. Auf jeden Fall werdet ihr einen ruhigen König haben, der nie zu Pferd ſteigen wird, um Frankreichs Ju⸗ gend in den Schlachtentod zu führen. Was kümmert es mich! Ich werde in Elba ausruhen, und vielleicht, wie Du ſagteſt, von irgend einem Kaminfeuer in Nordamerika aus, in meinen alten Tagen dem Schickſal von Europa behaglich zuſchauen.

Dieſe Worte, Sire, bringen mich ganz natürlich auf mein Anſuchen bei Ew. Majeſtät. Sie werden nur wenige Ihrer treueſten Diener an Ihr ferneres Geſchick heften. Wenn Sie aber gerecht gegen Ihre Freunde ſind, ſo ſeyn Sie nicht ungerecht gegen das Gefühl und die Sehnſucht