Teil eines Werkes 
4. Band, Der Invalide : historische romantische Bilder unserer Zeit : 4. Theil (1838)
Entstehung
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ſeinen Weg nach dem Schloſſe richtend. Der Mann machte Aufſehen, viele Unteroffiziere und Soldaten zeigten mit den Fingern auf ihn, und riefen und flüſterten durcheinander: Kennt ihr den, der dort geht? das iſt ja der alte Sans⸗ Regret, der Invalide, der, welcher dennoch die Waffen ſo lange trug; Sans⸗Regret, unſer alter Zeltkamerad, der in Italien gefochten, in Egypten geweſen, zu Boulogne das Kreuz der Ehrenlegion ausgeſchlagen: der vor Saragoſſa gelegen, die Schlacht von Eßling und Wagram mitgemacht! Der Hexenmeiſter, welcher, ſo oft er nur wollte, ſeinem Nächſten anſah, ob ihn der Teufel bald oder ſpät holen würde! Was will er hier, nach ſo langer Abweſenheit? Geht er zum Kaiſer? Es muß wieder etwas Tüchtiges geſchehen, weil der Alte ſich fehen läßt.

Dieſe Reden, obſchon zum Theil dicht vor den Ohren des Alten geſprochen, zerſtreuten denſelben nicht, und hin⸗ derten ihn nicht, ſeinen Weg fortzuſetzen. Mit der Oert⸗ lichkeit in Fontainebleau ziemlich bekannt, wendete er ſich gleich nach dem großen Hofe, der noch nach dem weißen Roſſe Marc⸗Aurels genannt wird, das einſtens dort geſtan⸗ den. Von dieſem Hofe aus ſtieg Sans⸗Regret mit keckem Fuße zu der Gallerie Franz I. hinan, wo der Kaiſer ſein Quartier genommen.Was wollt Ihr? fragte ein Thür⸗

ſteher den alten Soldaten.Den Kaiſer ſprechen.

Es iſt nicht möglich, Seine Majeſtät wollen allein ſeyn. Man rufe den Kammerdiener vom Dienſt. Herr Conſtant tennt mich; ich werde Einläß erhalten.

Alles geſchah, wie der Alte es geſagt. Der Kammerdie⸗ ner ging zum Kaiſer: der Eintritt wurde dem alten Ser⸗ geanten erlaubt. Als Sans⸗Regret in des Kaiſers Kabinet