Teil eines Werkes 
4. Band, Der Invalide : historische romantische Bilder unserer Zeit : 3. Theil (1838)
Entstehung
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20.

Ich fürchte, Vater, daß ich in Deinem Hauſe nicht mehr Alles fände, wie ich es verlaſſen; nicht mehr Alles, was ich verlaſſen...

Der Alte nickte mit demſelben ſtarren Blick, und in die Augen trat ihm das helle Waſſer. Sans⸗Regret ſprach immer bewegter:

Ich könnte am Ende nicht mehr dort leben, würde Euch zur Laſt fallen, Ihr guten Eltern, und immer einen ſtillen Vorwurf in Eueren Augen leſen, obſchon ich der Himmel weiß es gerade ſo handeln mußte, wie ich gethan.

Der Alte zuckte die Achſeln, trocknete ſich verſtohlen die Augen, und ſagte faſt gleichgültig:Du willſt alſo nicht mitgehen? Hm! Du wirſt wiſſen, was für uns Alle gut iſt. Aber meine Alte läßt Dich bitten, daß Du uns den Victor läſſeſt. Wir haben den Buben lieb, um Deinet⸗ und um ihretwillen. Wir wollen ihn ſchon erziehen, und wenn wir das Leben haben, einen guten Bauer aus ihm machen, wenn er nicht zum Soldaten weggenommen wird, wie es Deinem Schwager, dem Anton geſchehen iſt.

Wie das Schickſal es will; verſetzte Sans⸗Regret: Indeſſen laſſe ich ihn Euch mit Vergnügen, als eine Be⸗ ruhigung für Euch und mich.

Ich danke Dir. So will ich alſo ſchnell den Doctor hier bezahlen, und mich dann eilends auf den Rückweg machen, weil die große Stadt mich armen Bauer beinah erdrückt.

Der Doctor weigerte ſich ſtandhaft, das kleinſte Aſſignat anzunehmen, und der Bretagner, nachdem er alle ſeine Ueberredungskünſte verſchwendet, ſagte endlich zu dem Schwiegerſohn:So behalte Du wenigſtens das Geld; Du