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Bei dieſen Worten ſchob der Cavalier mit dem Fuße den Hut vom Geſicht des Erſchlagenen. Es trug noch den Aus⸗ druck des Zorns und eine lebhafte Röthe war darüber ge⸗ goſſen, die allein ſchon den Tod des Kriegers zweifelhaft gemacht hätte, wäre auch das convulſiviſche Zucken des Mundes unbemerkt geblieben, und eine Bewegung der Hand: deutliche Kennzeichen des Lebens, die ſich kundgaben, als der friſche Luftſtrom über die geſchloſſenen Augen hinflog. Chabran, der überhaupt noch nicht viele Leichen geſehen hatte, und niemals eine vom Tod erwachende, fuhr etwas beſtürzt zurück, und rief einigen Vendeern, die, an ein vernageltes Geſchütz gelehnt, ihr Gerſtenbrod verzehrten⸗ zu:„Jeſus, Maria und Joſeph! Ich glaube, Ihr Leute, der Offizier erwacht wieder. Kommt herbei; helft, und zö⸗ gert nicht!“
Die Bauern näherten ſich phlegmatiſch, und ſchleppten ihre verroſteten Büchſen nach ſich. Nachdem ſie den Offizier einige Augenblicke lang beobachtet, ſagte der Eine:„Mei⸗ ner Treu, Herr Marquis, Sie haben Recht. Der Königs⸗ mörder ſchnappt wieder Luft. Paſſe auf, Renäud, und renne ihm Dein Bajonett durch die Bruſt, während ich ihm mit meiner letzten Kugel das Gehirn zerſchmettere.“
Dem ſollte alſo geſchehen. Renaud fällte ſein Gewehr, und ſein Kamerad war im Begriff, die Mündung des ſei⸗ nigen auf Victor's Stirne zu ſetzen, als Chabran mit einem Schrei des Abſcheu's zwiſchen die rohen Burſche ſprang⸗ ſie mit aller Kraft zurückſtieß, und mit dem ſchleunigſten Tode bedrohte, wenn ſie es wagen würden, ihr ſchreckliches Porhaben auszuführen. Die Bauern, in ihren hohen grau⸗ wollenen Nachtmützen, die Flinte in der einen, das Stück


