Teil eines Werkes 
4. Band, Der Invalide : historische romantische Bilder unserer Zeit : 2. Theil (1838)
Entstehung
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den Plan heraus.Die Kavallerie kann nicht operiren, wie es hier vorgeſchrieben iſt; rief er:das durchſchnittene Terrain, mit Büſchen beſetzt, von Hecken durchkreuzt, und durch Gräben und Kanäle alle Verbindungen hindernd, widerſetzt ſich den eiteln Vorſchriften des Comité's. Ich verlange, daß ein anderer Plan beliebt werde.So mögen wir nur unſer Teſtament machen; erwiederte Santerre wild:der Convent iſt nicht in ſeiner beſten Laune. Wer weiß nicht, daß Cuſtine im Kerker ſitzt? Daß an ihm ein fürchterliches Exempel ſtatuirt werden ſoll? Der General, der hier eine Aenderung machen wollte, vürfte ſich wohl um ſeinen Kopf operiren.Was läge am Ende daran? erwiederte Kleber mit kaltem Blut:Was läge daran, den Kopf zu wagen, um dem Vaterland einen Dienſt zu leiſten? Dem Glücklichen wird eine Bürgerkrone ſtatt des Anklage⸗ dekrets, aber dem Unglücklichen wahrſcheinlich die Gouillotine, wenn er auch tauſendmal befolgte, was ihm der Ausſchuß vorſchrieb. Ich kann überhaupt dieſe Gelegenheit nicht vorbeigehen laſſen, ohne einmal ein derbes Wort den Re⸗ präſentanten an das Herz zu legen. Die Thätigkeit der Heere wird immer gelähmt ſeyn, ſo lang uns die Pariſer, die öfters nicht wiſſen, wie es zu Saint⸗Denis ausſieht, vorſchreiben wollen, was wir zu thun haben; ſo lang die Conventsdeputirten bei der Armee eigenmächtige Befehle geben: ſo lang ein General nicht einmal mehr während eines Feldzugs ſeiner Autvrität gewiß iſt; ſo lange ein⸗ fältige Burſche, die nicht einmal zu ſchultern wiſſen, zu Oberſten und Generalen gemacht werden, bloß weil ſie auf den Jacobiner⸗Tribunen ſich im Klatſchen und Schreien auszeichneten; ſo lange endlich die Hauptquartiere und