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lagen ſchon bereit. Die Ariſtokraten von Rambouillet hat⸗ ten ſie heimlicherweiſe herein gebracht.“
Die Bläſſe des Entſetzens malte ſich auf den Wangen Derjenigen, die allenfalls noch ein Haus oder eine Boutike zu verlieren hatten. Der eigentliche Pöbel, der nur mit Verdruß eine ſo günſtige Gelegenheit zu plündern vereitelt ſah, lächelte neidiſch.
„He, guter Freund, endigt doch Eure Erzählung!“ rief Vater Adam dazwiſchen:„So lächerlich das Ding klingt, ſo glaub' ich's Euch doch, weil ich auf den elyſäiſchen Feldern Euch als einen der Sprecher Eurer Zunft bewundert habe. Ihr erinnert Euch doch noch der glorwürdigen Tage des Julius?“
Der Perückenmacher ſchlug die Augen begeiſtert gen Him⸗ mel, und verſetzte lebendig:„Ei wohl, mein Herr. Wir waren dort unſer achtzig hieſige Perückenmacher und Geſellen. Verſailles mochte ſich damals ſelbſt frifiren. Wir ſind Pa⸗ trioten, Herr, und wenn ich etwas lauter geſchrieen habe, als andre meiner Collegen, ſo haßte ich dafür auch die Ty⸗ rannen von ganzem Herzen. Ihr aber, Herr, ſeyd mir ſo bekannt, daß ich drauf ſchwören möchte, Ihr ſeyd ein Ade⸗ liger, den ich ſchon einmal auf dem Schloſſe Dijon zu be⸗ dienen die Ehre hatte.“
„So lang's noch einen Adel gab,“ verſetzte der Andere höhniſch,„nannten mich die dummen Leute den Marquis von St. Huruge. Seither will ich nur Adam genannt ſeyn, wie der Erſte aller Menſchen, von dem doch alle Schufte von
Ariſtokraten herſtammen, ſie mögen ſich wehren wie ſie wol⸗
len. Der Tyrann da drinnen im Schloſſe, hat mich freilich einmal in Dijon einſperren laſſen, und wenn Ihr der flinke


