— 502— Himmel aufwachen wuͤrde. Der Greis machte klirrend das Fenſter zu, und ſchlich, unverſtänd⸗ liche Worte in den Bart murmelnd, zu ſeinem traulichen Sorgenſtuhle. Die Frau näherte ſich ihm, bedeckte ſeinen Kopf mit der Sammetmuͤtze, ſtrich ihm die verdrießlich gefaltete Stirne glatt, und fragte:„Warum ſo finſter und krakeelig, alter Herr? Zupft Ihn wieder die Gicht, oder macht Ihn das Wetter ſo unwirſch?“—
Mettner runzelte die Brauen noch mehr, da er antwortete:„Laß' Deine Poſſen, alte Suſanna.. Du gemahnſt mich, wie die Gurli in des ſeligen Herrn von Kotzebue Luſiſpiel. Das Stuͤck hat mich vor vierzig Jahren aus dem Theater gejagt, und ich bin ſeitdem nicht mehr hineingekommen. Willſt Du mich mit Deinen Spaßmachereien jetzo aus dem Hauſe jagen 26
Die Frau ſtammelte verblufft fuͤr ſich:„O weh! wieder ſchwarz im Kalender!« Dann ſagte ſie laut und wehmuͤthig:„Ach, lieber Vater, ich wollte, ich konnte es dahin bringen, daß
wir dieſes Haus wieder verlaſſen. Seit wir„


