Se Ritter ſahen mit größtem Vergnügen, daß wirk⸗ lich noch am nämlichen Tage Anſtalt zur Ausrüſtung gemacht wurde, und ſie nun bald Glück und Freude zu fühlen fähig ſeyn würden. Sie waren ihrer Seits auch nicht müßig, bewaffneten ſich aufs neue, und gingen, mit dem Schwerte an der Seite, nun fröh⸗ licher und ſtolzer nach ihrer Herberge. Sie fanden dort den Prieſter, welcher Adelgunden nachgezogen war; er flehte um Verzeihung ſeines frommen Beirugs und ſie vergaben der Abſicht wegen gern und willig. Er erzählte ihnen dann, daß zu Jeruſalem Adelgun⸗ dens Flucht doch müſſe entdeckt worden ſeyhn. Noch am nämlichen Abende, an welchem die Rilter das Haus bei Nazareth verlaſſen hatten, waren Reiter dort erſchienen, welche genau nach ihnen und vorzüglich nach ihrem Sklaven forſchten. Zum Glücke wars dem Prieſter gelungen, die Forſchenden zu überreden, daß ſie ihren Weg gen Tyrus genommen hätten, um auf dieſe Art die armen Reiſenden von der Gefahr einer ſchmählichen Gefangenſchaft zu befreien. Friedrich ſchau⸗ derte ob dieſer Nachricht, und dankte Golt aufs iene daß er ſie ſo wunderbar beſchützt habe. Wie ſü noch davon ſprachen und ſich ihres Glückes freuten, erſchien Welgunde in weiblicher Kleidung, welche ihr der Wie⸗ ſter mitgebracht hatte. Sie war reizender äis e
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