Teil eines Werkes 
2. Band (1844)
Entstehung
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gefüllt! Eure Mutter ſandte euch aus, um Aehren

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Friedrich. Dies werden wir hier nicht entſchei⸗ den! Wo ſind die übrigen Weiber? Warum haltet ihr ſie widerrechtlich gefangen?

Der Anführer. Sie leben! Sie ſind geſund! Ihr ſollt eeine große Glocke ertönk dreimal) Horch! Die Glocke ruft mich zur heiligen Handlung! Ich kann, ich darf ſie nicht verzögern. Sobald ſie geendet iſt, ſiehſt du mich wieder! Wollt ihr indeß uns näher ken⸗ nen lernen, ſo folgt uns nach der Kirche. Der Ein⸗ gang dahin ſteht euch offen. Er ſpornte nun, ohne eine Antwort zu erwarten, ſein Roß, und jagte mit ſeinen Begleitern nach der Kirche. Friedrich, und alle, die mit ihm waren, beſchloſſen zu folgen. Die Nachricht von dem Leben und der Geſundheit der Wei⸗ ber hatte ihr Herz mächtig erfreut, ſie ſollten noch mehr von ihnen erfahren, ſie wahrſcheinlich zur Genug⸗ thuung zurückerhalten; dieſe Hoffnung befeelte ſie ganz und verdoppelte ihre Schritte. Eben langten ſie in der Kirche an, als die ſchwarzen Ritter ſich um den Hochaltar reihten, den viele Lampen prächtig erleuch⸗ teten. In ihrer Mitte ſtanden die ſieben Ritter ohne Schwert und Helm. Ein Pfaffe im prieſterlichen Ornate beſtieg nun die Stufen des Hochaltars, murmelte einige Gebete, und wandte ſich dann ſprechend gegen die Ritter

Der Pfaffe. Der Mond hat ſich nun wieder

zu ſammeln? Kehrt ihr mit Früchten belaſtet zurück? Der Anführer. Wir ſpähten emſig umher, wir ſuchten raſtlos, und fanden der guten Körner wenig, der Spreu nur allzuviel! Nur ſieben Ritter ſtehen hier, welche unſre Worte hörten, und nun feſt entſchlöſſen ſind, ihren Arm der Kirche zu leihen, zu kämpfen gegen die Unglänbigen, welche den Fels umſtürzen wollen, auf welchen ſie erbaut ward. B Der Pfaffe. Führt ſie näher zu mir! Cſein Beſeßt