ung nicht zu verwerfen! Die des ₰ ſteigt jetzt hoch! Wie? Wenn der eben ſo treu ſchei⸗ nende Knecht zum Verräther worden wäre?— Er ſoll das Blatt dem Ritter überbringen, findet die Zu⸗ ſammenkunft ſtatt, dann iſts Wahrheit, dann ſeyd ihr R ſchändlich betrogen! „ Friedrich. Ja Vater, ſo iſts billig und recht! †ch will ſie behorchen, ich will—— 3 Der altè Graf. Nicht du, ich ich werde zuge⸗ N gen ſeyn! Friedrich. Nein! Nein! P Der alte Graf. Schweige! Dein Vater befiehlt, und dir gebührts, zu gehorchen! Du bleibſt mit Adel⸗ heiden in meinem Gemache, oder mein Zorn verfolgt dich ewig! Wit dieſem kochenden Herzen, mit dieſer ſprudelnden Veidenſchaft würden deine Sinne einen * ſchlechten Beobachter machen, könnten dich leicht und S ſchändlich irre führen! Genug, daß ich ſie genau beob⸗ N achten, dir jedes geſprochne Wort redlich wieder er⸗ will! Auch mir liegts dran, daß ein Bube nicht das Herz meiner Tochter äffet, und eine buh⸗ Aeriſche Dirne nicht in meine Burg niſtet! Es fließt Rumſieiner Blut in ihren Adern, und das war nie 8 ächt, nie gut! Ich gab deiner blinden Leidenſchaß nach, aber gebilliget habe ich ſie nie! Friedrich! dein — Hand, dein Ehrenwort, daß du mir nicht folgſt! N Friedrich. Ich gehorche! Aber das merkt wohl, X Vater, der ſchuldige Bube entgeht meiner Rache nicht, N und wenu ich eure Liebe, wenn ich meine Seligkeit atüber verſcherzen ſollte! 3 Der e Graf. Sorge nicht! Rache ſoll dis werden, du ſollſt ſie im vollen Maße üben, wenn i ihn ſchuldig finde. Er ging nun, das Blatt durch Jobſten beſtellen und kehrte gleich darauf zu ſeinen Kindern z
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