Der Tod Heinrichs des Strengen verurſachte im deutſchen Reiche die größte Verwirrung, war Aufruf an alle Fürſten und Edle zum innerlichen Kriege, zur Verwüſtung des unſchuldigen Vaterlandes. Pobſt In⸗ nocenz, welcher den jungen Friedrich ſammt ſeinem Onkel Philipp, und bald darauf Eut den ihm unge⸗ horſamen Otto mit dem Bannfluche belegte, ward lr⸗ heber eines Bürgerkriegs, der von einem Ende bis zum andern ganz Deutſchland fürchterlich verheerte Da immer in den Händen Geächteten der Seep⸗ ter wankte, da jeder ſeine 9 Nech ſte eze ertheidigen ſuchte und die Geſetze des Reichs nicht zu handhaben Ler⸗ mochte, ſo ward die Lungt bald allgemein Der Mächtigere ſuchte den Schwächern zu unterdrücken, und ruchkoſe Buben vereinigten ſich oft, um den friedfer tigen Redlichen ſeines Habes und Gutes zu berauben Groß war der Jammer, ſchrecklich das Elend diſe Unglücklichen, weil die Geſetze ſchliefen, uns irgeſde Hülfe nirgends Troſt zu erwarten wa
Graf Friedrich von Frohburg war beinaht der Ein zige welcher in dieſer jammervollen Zeit rühig und friedli ſeiner Veſte lebte, und keinen Anthei a ſatigen Fehden nahr m, in welche älle ſeine urings umher verwickelt wären Et ſt Brii 6 S
zur Kaiſerwahl dem He


