und dort ganz getiß bezahlt zu werden hoffte. Er fuͤhrte auch kurz nachher dieſen Entſchluß aus, veſtieg, begleitet von ſeinem alten Diener, ein neutrales Schif, und kam gluͤklich in Amerika an. Die Ladung des Däniſchen Schiffes, auf welchem er ſich befand, war nach Boſton beſtimmt, dahin lauteten auch ſeine meiſten Wechſel. Er freute ſich innig, wie man ſich endlich dem Hafen nahte, aber er ward bald ſehr traurig, wie eben eine engliſche Flotte dieſen Hafen blokirte, und iedem Schiffe den Eingang verweigerte.
Wo das Schif hernach eigentlich landete, iſt mir unbekannt, weil mir der Erzaͤhler dieſer Geſchichte den Hafen nicht nennen konnte, doch lag er nur einige Tagereiſen von Boſton entfernt. L— ſtieg mit frohem Muthe ans Land, und forſchte: Ob Boſton auch von der Landſeite bela⸗ gert werde? Wie man dieſes allgemein verneinte, ſo miethete er ſogleich Wegweiſer und auch Pfer⸗ de, und ritt ſchon am andern Tage gen Boſton. Seine Hofnung, daß er dort richtig bezahlt wuͤr⸗ de, mußte ſicher und groß ſein, denn er war ſehr aufgeraͤumt, und verſicherte dies oft ſeinem treuen Diener. So bald ich, ſprach er mehr als ein⸗ mal, bezahlt bin, ſo reiſen wir wieder nach Eu⸗
ropa, und verzehren unſer Geld in den Thaͤlern
der Schweiz in ſorgloſer Ruhe. Wie ſie am an⸗ dern Tage die Pferde in einem ganz anſehnlichen Orte fuͤtterten, nahte ſich dieſem ein Hanfe be⸗ wafneter Koloniſten. Viele derſelben kamen in


