Teil eines Werkes 
Zweites Bändchen (1797)
Entstehung
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Hr. v. L. Auch daran zweifle ich unter dieſen Umſtaͤnden nicht, aber die ganze moͤgliche Spekulazion wird zum Wunſche, der nie erfůlt werden kann.

Abraham. Gnaͤdiger Herr leben, hören ſie mir nur ruhig zu, und ſie werden bald andrer Meinung ſein. Mein Schwager der ein grundehrlicher, ein geſchitter, aber kein reicher Mann iſt, hat gereizt durch den groſſen und ſichern Gewinn, das Waarenlager in der Aukzion wirtlich erkauft, aber findet er nicht Freunde, ſo ſind alle ſeine Ausſichten vernichtet. Er hat bin⸗ nen einem Monat zu zahlen verſprochen, und kam geſtern zu mir um Beiſtand zu fordern. Mein Vermoͤgen liegt, wie ſie leicht denken können, nicht baar im Kaſten, iſt dort und da verſtekt, mein Handel fordert keinen Kredie, folglich habe ich auch keinen, und kann ihm alſo nicht helfen. Auf meinen Rath will er nun an einen Reichern das Waarenlager uͤberlaſſen, und ſich mit einem ſehr maͤſſigen und kleinen Gewinn begnuͤgen.

Hr. v. L. Was nuzt dies alles? Im Auslande haben dieſe Waaren izt wuͤrklich gerin⸗ gen Werth und noch ſchlehtern Abgang. Die Urſache iſt ſehr natuͤrlich und einlenchtend. Sonſt zogen unſte Kaufleute einige Millionen dieſer Ar⸗ tikel iaͤhrlich in unſre Laͤnder, izt verhindert ſie das Verbot ganz daran, und da das Ausland immer noch fortfaͤhrt, eine aͤhnliche Quantitat zu