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leeren Stunden gut auszufuͤllen verſprach, und dann ſchien der Mann anch geſchmeidig zu ſeyn. Sonderbar genug, daß gleich nach den erſten Komplimenten Pauline und der Fremdling ſich on einander angezogen fuͤhlten; ein Gefuͤhl, das beide ſich nicht verſtaͤndigen konnten, entwickelte ſich mit jeder Minute mehr. Man verſtand ſich taͤglich beſſer, und ſchon nach einigen Tagen wur⸗ den die Praͤliminarien erffnet, bei denen wirklich Paulinens Herz mitzuſtimmen ſchien. Man frag⸗ te nach der Geburt, den Beweiſen des Herkom⸗ mens. Pauline verſprach, ſie kommen zu laſſen, aber ſie beſorgte, daß das Zeit erfordern moge, denn ſie hatte den Namen ihres Geburtsorts, aus dem ſie ſo fruͤh entflohen war, vergeſſen— Dies fuͤhrte zur nahern Erklaͤrung; Pauline war offenherzig in ihrem Geſtaͤndniſſe.— Die Span⸗ nung des Freiers waͤchſt mit jeder Sekunde; die Zeit der Flucht,— der Name des Vaters— — Nun da— meine Tochter!— umarme dei⸗ nen Vater.
Nach dem erſten Feuer der Freude ſchien doch der Alte grämlich zu werden. G6 war, als wenn es ihm doch lieber geweſen waͤre, mit Paulinen auf eine andere Art verwandt zu werden. Endlich geſteht er, daß eigentlich die achtmalhunderttäuſend Livres, welche Pauline beſaß, der Magnet geweſen ſeyen, der ſo kraͤf⸗ tig ihn aus eer Provinz nach Paris gezogen


