Teil eines Werkes 
Dritter Theil (1804)
Entstehung
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im ſchen mit einander zutuͤcke. Helm, der

Becker, ſtand in dem nicht ungegruͤndeten Rufe, ein ſchlauer Kopf zu ſeyn, dem es, wenn ſich ein Vortheil für ihn dabei zeige, auf die ſtrengen Grundſaͤtze des Mein und Dein eben ſo genau nicht ankomme, und man gab ihm mancherlet Schelmereien ſchuld; ohne ſolche jedoch gerade gegen ihn genau beweißen zu können. Dagegen war er auch wieder andern durch vorgeſchlagene und gut ausgefallene Spekulationen und geleiſte⸗ te thätige Dienſte hochſt nuͤtzlich geworden, und ſehr vielen hatte er dem Anſcheine nach ohne Eigennutz ſehr wichtige Gefaͤlligkeiten erzeugt. Eine Menge Heirathen, großtentheils gluͤcklich, waren durch ihn geſtiftet, eine Menge Vergleiche zu Stande gebracht, Ausſbhnungen zwiſtiger Theile erwirkt, und Kaͤufe unter ſeiner Anleitung zur allerſeitigen Zuftiedenheit eingeleitet worden. So war er bei einem Theile des Publikums ſei⸗ nes Vaterſtaͤdtchens eine Art von Hausvrakel ge⸗ worden, ohne welches keine Handlung von Wich⸗ tigkeit vorgenommen, aber auch kein Kuchen ver⸗ zehrt und kein Schmaus gehalten ward. Wirk⸗

lich hatte er auch einen ſehr guten Verſtand,

richtige und helle Begriffe, eine vorzugliche Ue⸗ berredungkraft, und war ſeinen ſaͤmtlichen Lands⸗ leuten an Geiſtesgaben, vorzuͤglich aber an Schlau⸗ heit uͤberlegen; niemand wußte ſo recht, wie

man mit ihm daran war, niemand traute ihm da⸗ her auch ganz, obgleich auch niemand ihn gera⸗