Teil eines Werkes 
Dritter Theil (1804)
Entstehung
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zuahmen, Er war einige Jahre bei Marceau Be⸗ dienter geweſen, und nur erſt vor einem halben Jahre aus deſſelben Dienſten getreten; es war ihm daher nicht ſchwer, den General zu kopi⸗ ren, welchen zu beobachten er ſo lange Gele⸗ genheit gehabt hatte. Marceau hatte ihm einſt eine abgetragene Uniform geſchenkt, um ſolche, da ſie, wie alle Uniformen der ftanzoſiſchen Generale, reich mit Golde beſetzt war, zu ver⸗ 3 kaufen; dieſe beſaß er noch, und bediente ſich derſelben jetzt zu den naͤchtlichen Wanderungen, 6 deren Zweck wir gleich horen werden. Auch das Pferd, welches er bei dieſen ritt, hatte dem gefallenen Generale gehort. Es war, weil es verwundet worden, und daher un⸗ brauchbar zu werden ſchien, verkauft worden; ein Bauer hatte es an ſich gebracht, und durch eine ziemlich gluͤckliche Heilung daſſelbe wieder großtentheils brauchbar hergeſtellt. Da dieſer Bauer mit zur Intrique gehdrte, von welcher wir gleich ſprechen werden, ſo lieh er daſſelbe zu Jeannels naͤchtlichen Expeditionen gerne her, und ſo war die Taͤuſchung vollkommen, wel⸗ che, da der Chaſſeur die franzoſiſchen Soldaten kannte und Muth genug hatte, um nicht vor dem erſten Anſcheine irgend einer Gefahr zu entfliehen, ſo viele Menſchen betrogen, und einen ſo großen Theil der franzoſiſchen Armee in Schrecken ge⸗ ſetzt hatte.

S.