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konne, denn er habe bey ſeinem Aufenthalte in Indlen das Seidenwirken erlernt⸗
Der Erzaͤhler ließ ſich wenig auf die Famlllen⸗
und drtlichen Verhaͤltniſſe ein, doch kannte er die Maͤnner aller Glleder der Famille, und daß er ſie nicht gleich von Lngeſicht erkannte, daran war wohl die Laͤnge der Zeit, welche mauche weſent⸗ tiche Veraͤnderungen bey denſelben hervorgebracht hatte, die Urſache. Auch er hatte ſich nach dem Zeugniſſe aller ſo ſehr veraͤndert, das er ihnen durchaus unkenntlſch geworden war. Gleichwohl zweifelte keiner derſelben, daß er wirklich der ſo lange abweſende Johann Hof ſey, ſo manche Bloͤſen er auch gab, wenn von Familienverhaͤltniſſen die Rede kam, welches er mit einem Mangel am Ge⸗ dächtniſſe entſchuldigte, das ein Sonnenſtich im heißen Klima Afiens ihm geſchwaͤcht habe. Selbſt die alte jetzt achtzigjaͤhrige Mutter, welche nach der Abreiſe dleſes Sohns nochmals geheurathet hatte und nun zum zweytenmale Wittwe geworden war, ward endlich uͤberzeugt, daß der gegenwaͤrtige Soldat wirklich ihr ſo lange abweſender Sohn Jo hann ſey, obgleich ſie am laͤngſten gezwelfelt hatte, weil ihr derſelbe zu jung ſchien, da ihr abweſen⸗ der Sohn jetzt ſchon einige und funfzig Jahre alt ſeyn mußte, und der gegenwaͤrtige mit demſelben. gar kelne Aehnlichkelt in der Geſtalt hatte, deren ſie ſich noch recht gut erinnerte,


