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Mit dieſer Gefangennehmung war der Streif⸗ zug eigentlich erdfnet worden. Ganz den Grund⸗ ſatzen und Vorſchriften der Bande zuwider und der ausdruͤcklichen Warnung Vicklers ohngeachtet, hielt ſich Beyer bereits mehrere Tage auf einem Hofe in der Gegend von Stromberg auf, wo eine der Toͤchter des Hauſes ſeine Gellebte war. Dem allgemeinen Grundſatze der Polizey zufolge war der Streifzug vorzuͤglich gegen die von den Ort⸗ ſchaften entlegnen Wohnungen gerlchtet, und der Hof, in welchem Beyer ſich aufhielt, war einer der erſten Orte, die durchſucht wurden. Die Strei⸗ ſerey fing Nachts um zwey Uhr an, und bereits um drey Uhr war Beyers Aufenthalt von den Streifern umſtellt, deren Aufuͤhrer eingelaſſen zu werden verlangte. Der Eigenthumer, der Beyern Verbindlichkeit ſchuldig war, und von ihm betraͤcht⸗ liche Summen erhalten hatte, vielleicht auch ſelbſt zu der Bande als ein untergeordnetes Mitglled ge⸗ hoͤrte, weigerte ſich die Thuͤre zu dfnen. Dle Strelfenden ſtießen daher dieſelbe ein, und befan⸗ den ſich bereits vor der Thuͤre des Zimmers, in welchem Beyer ſich befand, ehe dieſer, der Muth und Gegenwart des Gelſtes verloren hatte, et⸗ was zu ſeiner Rettung gethan hatte. In dieſem Fritiſchen Momente fand Beyers Gellebte noch ei⸗ nen Ausweg, den einzigen, der noch moglich war, und ouf welchem derſelbe auch wirklich beynahe ge⸗ ete worden waͤre. Aus der Stube, in welcher
ſch Beyer befand, ging durch den obern Boden


