Teil eines Werkes 
Zweyther Theil (1803)
Entstehung
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aber er ſchien mehr Nachſicht fuͤr ihre Schwaͤ⸗ che, als Galle uͤber ihre Verbrechen zu haben, und man fand ihn nie liebenswuͤrdiger, als wenn man von ihm eine Zurechtweiſung erhalten hatte.

Dieſer gefaͤhrliche Menſch ſties uͤberall mit Feroneſe zuſammen. Reich, verſchmitzt und ehr⸗ ſuͤchtig ſiegte er ſehr oft uͤber denſelben. Arg⸗ los und ohne Falſch, wie er war, goͤnnte die⸗ ſer ihm gern ſeine Siege, Contamino'n aber galt es ſchon fuͤr ein Verbrechen, daß dleſer es wagte, ſich mit ihm in Kolliſion zu ſetzen. Selbſt in der Liebe zu Joſephinen ſtieß er mit demſelben zuſammen, um welche Contamino ſich mit einem Eifer bewarb, der es zweifelhaft machte, ob er mit mehr Eifer um die Krone des heiligen Pe⸗ ters oder um die Liebe dieſes ſchoͤnen Maͤdchens buhle. Und hier war es, wo derſelbe durch einen Auftritt auf das empfindlichſte gekraͤnkt, und auf das aͤußerſte gebracht ward, den wir, weil er den entſchiedenſten Einfluß auf das ganze zu⸗ kuͤnftige Schickſal Joſephinenus und unſeres Hel⸗ den hatte, unſern Leſern ausfuͤhrlich mittheilen wollen.

Schon ſeit einiger Zeit hatte Contamlno, wel⸗

cher es zuvor darauf angelegt zu haben ſchien, den

Pabſt und noch mehr deſſen Famllie zu beleidigen, und alle Gelegenheit auf ſuchte ſich mit demſelben zu necken, dieſe ſeine angewohnte Methode geaͤn⸗