tete aͤuſſerſt fleiſſig, machte oft doppelte Fahrt,
aber ſein Lohn reichte doch nicht hin, um den mannichfaltigen Mangel daheim zu lindern. Man denke ſich ein paar Eheleute, die auſſer den er⸗
forderlichen Kleidungsſtuken nichts beſizen zahle
das Hausgeraͤthe, welches auch den Duͤrftigen zum nothwendigen Beduͤrfniſſe geworden iſt, bedenke dabei, daß man taͤglich eſſen will, eſſen muß, und erwaͤge dann, wie viel ſich vom Lohne eines Bergmanns zur Einrichtung ſeiner Haus⸗ wirthſchaft erſparen laͤßt. Erſt, als Suſannens Entbindung mit jedem Tage nahte, wurde es beiden moͤglich., ſich eine Bettſtelle zu kaufen, und um ſein geliebtes Weib nicht auf dem Strohe die muͤtterlichen Schmerzen dulden zu laſſen, um es nur mit einem ſchlechten Bette fuͤllen zu koͤnnen, mußte er ſeine und ihre beſten Kleider verpfänden. Er thats mit groͤßtem Vergnuͤgen, und ſie mit vieler Wehmuth, und war ſo gluk⸗ lich, auch noch ſo viel Geld zu erſparen, um dem erwarteten Kinde eine Wiege zu kaufen. Die Stunde ſeiner Geburt erſchien, und Su⸗ ſanne gebahr einen Knaben; der Vater kuͤßte ihn freudig, aber die Mutter benezte ihn mit Thraͤnen, und nannte ihn Benjamin. Nach ih⸗ rem Rathe waͤhlte Johann ſeine ehemaligen Wohlthaͤter zu Pathen des Kindes. Dies Zu⸗ trauen verſoͤhnte dieſe wieder, ſie verſprachen
fuͤr das Kind zu ſorgen, und wiederholten dies
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