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Rauche gefaͤrbten Waͤnde ſtanden vor ihrem Blike da; ſie begann zu weinen, und fuͤhlte aufs neue, daß ſie hoͤchſt ungluͤklich ſei. Vergebens ſuchte ſie Johann zu troͤſten, vergebens zu verſichern, daß er durch ſeiner Haͤnde Arbeit bald ſo viel verdienen wolle, um nach und nach das erfor⸗ derliche Hausgeraͤthe einzukaufen. Sie ſah nur allzu wohl ein, daß zur Erfuͤllung dieſes Ver⸗ ſprechens Jahre erſordert wuͤrden, erinnerte ſich mit ſtaͤrkerer Wehmuth des buͤrgerlichen Wohl⸗ lebens, welches ſie daheim genoſſen hatte, und konnte die vorwurfsvolle Frage nicht unterdruͤ⸗
ken: warum er ſie dieſem entriſſen, und ſo graͤn⸗
zenlos ungluͤklich gemacht habe?
Johann ertrug dieſe gerechten Vorwuͤrfe mit ſtoiſcher Gelaſſenheit, nichts konnte ſeine Freude, die Geliebte ſeines Herzens nun auf immer zu beſizen, mindern; er hinderte ihre Thraͤnen nicht, aber er demuͤhte ſich doch, ſie mit neuen Gruͤn⸗
den zu beruhigen. Voll Freude brachte er am Abende einige Bund Stroh, und verſicherte ſie,
daß er an ihrer Seite weit gluͤklicher auf dieſen,
als entfernt von ihr auf ſeidnen Betten ſchlafen
wuͤrde, und ruhte auch wirklich recht ſanft; in⸗ deß ſeine ungluͤkliche und fuͤhlende Gattin ſchlaf⸗ los und weinend an ſeiner Seite lag. Das we⸗ nige Geld, welches Johann noch hatte, und Su⸗ ſanne am Tage ihrer Hochzeit zum Geſchenke be⸗ kam, reichte in der Folge kaum zu, um die noͤ⸗


