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ven nicht mehr gereiſt. Das Neſt iſt mir verleidet, pflegte er zu ſagen, und Chriſtiane brauchte nicht zu fragen, weshalb; und dennoch!— Morgen war ultimo; aber es waren gerade für diesmal weder Wechſel einzucaſſiren, noch zu decken; auch ſonſt ging in dem Geſchäfte Alles den gewohnten, geordneten Gang; die eingelaufenen Briefe hatte ſie heute, wie immer, geleſen, und den größeren Theil derſelben heute, wie immer, nach den Anweiſungen des Vaters ſelbſt beantwortet.
Kannſt Du es mir nicht ſagen, Vater? fragte ſie plötzlich, und ſie erſchrak vor dem Klange ihrer Stimme. Sie hatte es eigentlich gar nicht ſagen wollen, aber nun war es heraus.
Was? erwiederte Herr Kempe; weshalb?
Weil Du doch ſonſt, ſo viel ich weiß, keine Ge⸗ heimniſſe vor mir haſt, Vater, und mich Dein Schweigen ängſtigt.
So? Keine Geheimniſſe! Haſt Du nicht auch welche vor mir? Schweigen— ängſtigt— ſo! Dein Schweigen ängſtigt mich auch; es iſt jetzt acht Tage her und Du haſt mir noch immer nicht ge⸗
ſagt, weshalb Du Weikert weggeſchickt.
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