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daß ich kein Wort dulden werde, welches auch nur den leiſeſten Zweifel an der Ehrenhaftigkeit„dieſer Damen“(letztere beiden Worte mit großer Emphaſe) durchblicken läßt, und was be⸗ ſonders Miß Ellen, oder Fräulein Ellen—
Lenchen, ſagte hier der Meiſter.
Egbert warf dem Meiſter einen wüthenden Blick zu.
Oder Lenchen— gleichviel!— betrifft, ſo habe ich die Ehre, Ihnen zu erklären—
Aber, geehrter Herr, rief hier der ſchwarze Mann, ich be⸗ greife gar nicht, was Sie von mir wollen! ich habe ja keine Silbe geſagt, welche die Ehre der Damen compromittirte; aber Sie werden mir doch zugeben, daß,— abgeſehen von dem ganzen amerikaniſchen Schwindel, den wir einmal dem Manne allein in Rechnung ſetzen wollen, obgleich der ſtillſchweigende Conſens der Damen ſtrafrechtlich einen dolus involvirt, ich ſage: Sie werden mir zugeben, daß, wenn ein vorſichtiger Geſchäfts⸗ mann, wie ich, ſich zu der Höhe einer nicht unbedeutenden Sunme für fremde Damen in Koſten ſetzt, er dies nicht thun wird, ohne eine Hoffnung—
Es kommt gar nicht darauf an, was Sie gehofft, oder wie theuer Sie ſonſt Ihre Großmuth zu verkaufen gedacht haben, donnerte Egbert, ſondern ob man Ihnen Hoffnungen gemacht hat; und hier erkläre ich noch einmal, daß ich kein Wort dul⸗ den werde, welches Fräulein Ellen—
Lenchen, ſagte der Meiſter zur Steuer der Wahrheit, aber offenbar ohne Hoffnung, in dem Lärm gehört zu werden.
Und ich erkläre ebenfalls nochmals, ſchrie der kleine ſchwarze Herr heftig, daß ich Fräulein Ellen oder Fräulein Lenchen weder genannt, noch gemeint habe; aber, ich ſehe nicht ein, wes⸗ halb ich leugnen ſoll, daß die Avancen, welche mir die ältere der jungen Damen—
Wenn Sie damit Miß Virginia meinen ſollten, ſagte hier Herr Bergfeld, der ſich, vor Aufregung zitternd, von ſeinem Stuhle erhob, ſo bin ich meinerſeits in der Lage, Sie erſuchen zu müſſen, in Ihren Ausdrücken über Fränlein Virginia—
Luischen, ſagte der Meiſter in reſignirtem, aber feſtem Ton.


