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Reiſe zuſammengeſucht und das Andere den Zurückbleibenden aufzuräumen gelaſſen hätte. In einer Ecke ſtand noch einer jener ſchwarzen rieſenhaften Koffer, deren Bedeutung nach Herrn Scherzer's ſcharfſinniger Analyſe mir nun ebenfalls klar war. Ich entzündete an dem mitgebrachten Licht eines der beiden, die auf dem Tiſche ſtanden, während der Herr Wachtmeiſter einen techniſchen Blick über das Lokal gleiten ließ und ſodann, auf Herrn Lebrecht König zutretend, im Tone väterlicher Er⸗ mahnung alſo ſprach: Nun will ich Ihnen was ſagen, Män⸗ necken, machen Sie keine Fiſematenten nicht, ſondern verhalten Sie ſich hübſch ruhig und ordentlich, ſonſt kriegen Sie es directe mit mir zu thun, und das könnte ſehr eklig für Sie werden.
Darf ich noch ein paar Worte mit dieſem Herrn hier reden? fragte hier Herr Lebrecht König, indem er plötzlich das ſtattliche, jetzt ſo tief gebeugte Haupt hob und mich firirte.
Wenn der Herr mit Ihnen reden will, warum nicht? ſagte der Wachtmeiſter, indem er eines der Fenſter öffnete und die Entfernung deſſelben von dem Erdboden maß.
Der Ex⸗Sclavenzüchter trat an mich heran und ſagte mit gedämpfter Stimme und zum erſten Male ſehr fließend deutſch ſprechend:
Können Sie mir Ihr Ehrenwort geben, daß es ſich mit dem Grafen wirklich ſo verhält, wie Sie geſagt haben?
Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort darauf, erwiederte ich.
Und ich habe mich von dieſem Schurken täuſchen laſſen! murmelte er, ich!
Er verſank für ein paar Augenblicke in Nachdenken; plötz⸗ lich hob er den Kopf wieder und ſagte mit einem chniſchen Lächeln:
Ich will Ihnen reinen Wein einſchenken, Herr. Jener alte Mann iſt wirklich mein Bruder. Wie er plötzlich von S. hierher geſchneit iſt, will ich nicht fragen; er hat mir immer im Wege geſtanden. Ich bin aus Amerika nach Deutſchland gekommen, um auf Koſten meiner Landsleute, deren Gutmüthig⸗ keit nud Leichtgläubigkeit ich von früher her kannte, zu leben;


