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der in einer kleinen, ſchauerlich ſchönen Ballade einen ähnlichen Stoff behandelt: wie ein Pflanzer ſeine Tochter an einen Scla⸗ venſchiffscapitän verkauft?
But the voice of nature was too weak; He took the glittering gold!
Then pale as death grew the maiden's cheek, Her hands as icy cold...
Ja, ja! die Stimme der Natur! es wird bei ihm nicht großen Kampf gekoſtet haben, die zu übertönen mit dem Klang des gleißenden Goldes; und die todtbleiche Wange des Mäd⸗ chens hatte ich ja nur eben erſt geſehen, hatte eben erſt, als ich ihr in den Wagen half, ihre eiskalten Hände in den meinen gehabt! Und jener Pflanzer hatte doch noch einen Schimmer von einem Grunde für ſeine Unthat; er war ein armer Teufel und mußte vielleicht das Geld haben; aber dieſer Mr. Cun⸗ nigsby, der ſelbſt ein reicher Mann iſt,— freilich! wer weiß, wie es mit ſeinen Verhältniſſen ſteht! Die Anleihen, die er von allen Seiten contrahirt, laſſen wenigſtens auf eine bedenk⸗ liche augenblickliche Verlegenheit ſchließen. Unter allen Umſtänden werden wir einen ſchweren Stand mit dem ehrenwerthen Gentle⸗ man haben; er wird den freien Amerikaner und den Jaguar nach Möglichkeit herauskehren, obgleich er, wenn er nicht ganz toll iſt, uns dankbar ſein muß, daß wir ihn von dem„Grafen“ befreiten. Da muß man die Schraube anſetzen und für die arme Ellen ſo viel als möglich herauszupreſſen ſuchen; vielleicht auch für die Andere, die möglicherweiſe mehr leichtſinnig als ſchlecht iſt und jedenfalls ganz unter der Furcht vor ihrem Jaguar⸗Vater ſteht.
So ſann und calculirte ich, wührend ich oben auf dem Bock neben dem Kutſcher ſaß und unter andern Befürchtungen auch noch die hatte, mir den grauſamſten Schnupfen zu holen. Denn der Abend war kalt geworden, in dem Walde nebelte es, und der Nebel wurde dichter, je mehr wir uns auf unſerer raſchen Fahrt bergab Tannenburg näherten. Das war eine unverhält⸗ nißmäßige Abkühlung nach unſerem zweiſtündigen Dauerlauf


