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Es iſt Zeit aufzubrechen, ſagte Egbert, der herantrat.
Höre, Egbert, ſagte ich, mir hat hier unſer Freund ſo⸗ eben diverſe Geſchichten von dem Grafen erzählt, die mich zweifeln laſſen, ob man ſich überhaupt anſtändigerweiſe mit ihm ſchlagen kann.
Um Gottes willen, rief der Carrirte: Sie wollen mich doch nicht noch auch in dieſe Geſchichte verwickeln!
Ich glaube, Herr Bergfeld, daß Sie als Mann von Ehre—
Aber was giebt es denn nur? rief Egbert ungeduldig.
In dieſem Augenblicke ſah ich Linder in für ihn ganz un⸗ gewöhnlicher Eile unter den Linden, welche die Straße über⸗ wölben, daher kommen. Ein paar Schritte hinter ihm ging Louis, der Engländer; ich eilte, von der Ahnung getrieben, daß Linder Nachrichten von Wichtigkeit bringen müſſe, ihm entgegen: Was giebt's, Linder?
Seltſame Dinge, ſagte Linder, ſtehen bleibend, und nach Louis ſich umblickend, der zögernd herankam. Nur immer heran, mein vortrefflicher Freund! es kurz zu ſagen: Der Graf iſt nicht gekommen, und Louis hier behauptet, daß er auch nicht kommen werde, und behauptet ferner, den Grund zu wiſſen, weshalb er nicht kommen wird, will ſich aber blos Ihnen an⸗ vertrauen.
Auch Egbert und Bergfeld waren jetzt herangetreten.
Reden Sie, Louis, rief ich, was giebt's?
Ach, meine Herren, ſagte Louis kläglich, ich kann wirklich nicht— und er warf ſo ſcheue, verwirrte Blicke um ſich, daß ich alles Ernſtes fürchtete, der arme Menſch habe den Verſtand verloren.
Louis, ſagte ich in väterlichem Tone: ich habe Sie immer für einen treuen, ehrlichen Menſchen gehalten. Die Sache iſt von höchſter Wichtigkeit, und Sie können vor uns ganz offen reden. Was iſt's mit dem Grafen?
Ach, meine Herren, er iſt Sie ja gar kein Graf nicht! rief Louis, indem er die Hände vor der Bruſt zuſammenſchlug.
Wir ſtanden ganz ſtarr vor Erſtaunen ob dieſer ſeltſamen Kunde.


