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zuſammenliefen und beſagtes Sinneswerkzeug mehr, als mit den Geſetzen regelmäßiger Menſchenſchönheit vereinbar ſchien, in der Mitte zuſammengedrückt und nach unten zu in die Höhe gerichtet war. Außerdem kennzeichnete er ſich den Damen durch ein Glas, welches er an einer ſeidenen Schnur um den Hals trug und ſehr oft in das rechte Auge klemmte— öfter als nöthig nach Ausſage der Herren, die am Billardtiſche mit ihm zuſammengetroffen waren und die untrügliche Schärfe ſeiner Sehorgane, ſö wie die nie fehlende Sicherheit ſeiner Hand nicht genug zu rühmen wußten.
Doch dies waren Alles nur Beobachtungen, die auf der Oberfläche ſpielten, wie es von oberflächlichen Alltagsmenſchen auch nicht anders zu verlangen war— in den geiſtreichen Cirkeln der Geſellſchaft: in der Tafelrunde des Bicar von Wakefield, in dem Kreiſe, welcher ſich um die ſchwarzäugige Frau Herkules und das habichtsnaſige Fräulein Kernbeißer zu verſammeln pflegte, wurden jene Themata pſychologiſch vertieft und in ihrer culturgeſchichtlichen Bedeutung feſtgeſtellt. Linder, der in ſeiner hohen Miſſion und Eigenſchaft eines Prüfers und Kündigers der Herzen und Nieren, ein decidirter Parteigänger und bald in dieſem, bald in jenem Lager zu finden war, brachte die abenteuerlichſten Nachrichten aus beiden: wie das engliſche Kränzchen alles Ernſtes überlegt habe, ob man jetzt nicht auch. die ungariſche Sprache in den Bereich der Studien ziehen müſſe; wie die Fräulein Emma und Käthchen von Puſterhauſen ſich geſtern ſchon in ſchweſterlicher Eiferſucht auf die Gunſt des Fremden, der bis jetzt nur erſt durch ſein Augen⸗ glas mit ihnen geſprochen, die Augen beinahe ausgekratzt hätten wie andrerſeits zwiſchen Frau Herkules und Fräulein Kern⸗ beißer ein ernſtlicher Streit entſtanden ſei, indem die erſtere behauptete, daß ſie noch keinen ſchöneren Mann geſehen habe, als den Grafen, und überhaupt ein Deutſcher auf dieſe ro⸗ mantiſche Erſcheinung keinen Anſpruch machen könne, während das alte Fräulein ſchwur, daß ſie ſechs Liebhaber gehabt habe, die ſämmtlich Deutſche und alle ſchöner geweſen ſeien.
O Gott, Gott, ſeufzte der Dichter, während er mir am


