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der nichts hatte, als ſeinen Gott, ſein Pferd und ſein Schwert; es ſoll das Wort Heinrichs von Roda ſein; in ſeinen Sporen ſoll es klirren, wenn er ſtolz wegreitet über die Köpfe der ſtumpfen Menge; auf ſeiner Klinge ſoll es funkeln, wenn er ſeinen Schwadronen voranjagt in den Sieg, in den Tod. All⸗ zeit voran!
Siebenunddreißigſtes Capitel.
Die Sonne war geſunken am Tage von Gravelotte. Ueber den Höhen von St. Privat, dem Preis des Tages, um welchen die Garde im Verein mit den Sachſen den furchtbaren Strauß geſtritten, brütete die Nacht und deckte mit finſterm Schleier das entſetzliche Blutgeld, das der Tag gekoſtet und das noch ungezählt auf dem Schlachtfelde lag.
Der Nachtthau, der nach Mitternacht ſtärker und ſtärker fiel und die furchtbaren Schmerzen, die jetzt, wo das Blut nicht mehr floß, in ſeinem zerſchmetterten Arm zu toben begannen, erweckten den Fürſten Heinrich aus ſeiner ſtundenlangen Ohn⸗ macht. Er hatte zuletzt geträumt: der alte Hans, der tolle Hirſch, habe ihn mit ſeinem Geweih an den Schwanenfels ge⸗ nagelt und Hedwig ſtand drüben am Ufer und rief: vorwärts, vorwärts! und lachte und höhnte, als er nicht von dem Felſen loskommen konnte, ob er ſich auch an dem zackigen Geſtein das Fleiſch von den Händen rang. Und nun war Hedwig ver⸗ ſchwunden, die Roda ſtieg und ſtieg, höher, immer höher, bis an ſeine Kniee, bis an ſein Herz; kälter, immer kälter, daß es ihn durch Mark und Bein ſchüttelte; ſiedend, rauſchend, ſchäu⸗ mend, Waſſer überall, ſo weit er ſehen konnte; aber ſobald er den Kopf niederbiegen und den Fluß austrinken wollte, der nun zum Meer geworden, kam der rieſenhafte Hirſch und legte ſich auf ſeine Bruſt, ſo centnerſchwer, daß er nicht mehr athmen
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