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Es geht ſehr ſchnell, murmelte Hermann.
Da kam ein raſcher Schritt die Treppe herauf; im näch⸗ ſten Augenblicke ſtand der Graf in der Rotunde mit einem Geſicht, das von dem eiligen Lauf glühte und mit blitzenden Augen, die in wildem Zorn aufflammten, als er plötzlich Her⸗ manns gewahr wurde.
Was giebt es hier? herrſchte er.
Einen Todten, ſagte Hermann, ſich langſam aufrichtend und auf die hingeſtreckte Geſtalt deutend, die er und Gleich bis jetzt dem Grafen verdeckt hatten.
Der Graf zuckte zuſammen, faßte ſich aber alsbald wieder und kam feſten Schrittes heran, während Hermann und Gleich ein wenig auf die Seite traten.
Er blieb vor dem Todten ſtehen und ſchaute prüfend in die bleichen Züge. Als er nach einigen Secunden ſich auf⸗ richtete, lag nur noch ein tiefer Ernſt auf ſeinem Geſicht und ſeine Stimme klang beinahe mild, indem er jetzt, zu Hermann ſich wendend, ſagte:
Wollen Sie die Güte haben, mir mitzutheilen, wie dies gekommen iſt. Nehmen Sie vorläufig meinen beſten Dank entgegen.
Auf dem Platze vor dem Pavillon ließ ſich das Geräuſch eines Wagens vernehmen.
Es iſt der Wagen, in welchem ich heraufgefahren bin, ſagte der Graf; ich hatte zuletzt einen nähern Weg genommen; ein zweiter Wagen mit Herrn von Zeiſel, dem Oberforſtmeiſter und Herrn von Neuhof wird vermuthlich ſogleich hier ſein.
In der That fuhr alsbald ein zweiter Wagen vor und die drei Herren traten in den Pavillon; der Oberforſtmeiſter lief herzu und ſank weinend an der Seite des Todten in die Kniee.
Daß ich den Tag erleben mußte! ſchluchzte der alte Mann.
Ueber Herrn von Zeiſels Wangen liefen die hellen Thrä⸗
nen und ſelbſt von des Barons Geſicht war der frivole Zug
verſchwunden. Man hatte aus der Förſterei, wo Prachatitz' Gehilfe noch


