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Ihne
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Weiſe ſprechen.
Die von Hohenſtein.
eingehen müſſen. Niemand kann durch die Sache weniger angenehm berührt worden ſein, als ich; aber ich kann nicht leugnen, daß es ſich diesmal ausnahmsweiſe um etwas Anderes handelt, als um phan⸗ taſtiſche Seifenblaſen, die in den Gehirnchen der lieben Damen ent⸗ ſprungen wären. Es iſt notoriſch, daß der Stadtrath geſtern Wechſ zu einem bedeutenden Betrage— es ſind ganz zufällig einige dur, meine Hände gegangen— bezahlt hat. Von wem kann er das Geld haben, als von dem Alten? Wenn aber dieſer graue Harpagon ſeine Kaſten öffnet, ſo will das gewiß etwas ſagen; und wenn der Obriſt es ſich zur Ehre macht, den jungen Menſchen in ſeinem Regimente zu placiren, und die Obriſtin Hals über Kopf die Nachricht davon in der ganzen Stadt herumträgt— ſo können wir wohl ſchwören, daß der General einen Trumpf darauf geſetzt hat.“
„Ich geſtehe: mir iſt bei einem Project, das ſo aus dem Kreiſe des gewöhnlichen Laufes der Dinge herausfällt, das einen ſo revo⸗ lutionären Charakter hat, gar nicht gut zu Muthe;“ ſagte der Präſi⸗ dent, die Spitzen ſeiner langen dünnen Finger ſanft zuſammendrückend.
„Das glaube ich gern,“ erwiderte der Medicinalrath;„mir würde auch an Ihrer Stelle für die Kleine eine ſolide Partie, und wäre es auch mit einem älteren Manne, lieber ſein.“
Hier ſchwieg der kleine Herr einen Augenblick und warf einen ſchnellen Blick auf die lange Geſtalt des Präſidenten, der mit laut⸗ loſen Schritten in dem Gemache auf- und abging. Da dieſer auf. vie letzte Bemerkung nichts erwiderte, fuhr er in einem etwas ge⸗ reizten Tone fort:
„Camilla iſt klug und ſollte eine kluge Wahl treffen; für die jeder guten Familie unentbehrliche Confuſion wird, fürchte ich, Fräu⸗ lein Aurelie ſchon ſorgen.“
Sie erſchrecken mich, Wertheſter!“ ſagte der Präſident ſtehen bleibend;„wenn Sie von ſo ernſten Dingen in einer ſo leichtfertigen Haben Sie, betreffs Aureliens, mir irgend wihe
Beobachtungen mitzutheilen?“ „O nicht doch, nicht doch!“ ſagte der Medicinalrath;„mein Urtheil über Fräulein Aurelie beruht mehr auf phyſiologiſchen Gründen, als auf moraliſchen. Die junge Dame hat ein feuriges Temperament;


