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Das Skelet im Hause : Novelle / von Friedrich Spielhagen
Entstehung
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würde als je zuvor, die beſte aller Frauen wünſchte. Da hab' ich's gedichtet wo bleiben die Kerls, die es ſingen ſollten?

Die große Flügelthür zum Speiſeſaal wurde aufgeſtoßen. Blendender Lihtglanz ſtrahlte herein von hundert Lichtern auf Kronen⸗ und Wandleuchtern und Kandelabern auf dem ſilber⸗ prangenden Tiſche über die Köpfe weg von acht oder zehn ſchwarzbefrackten jungen Herren in weißen Binden und Hand⸗ ſchuhen, die alsbald die wohlgeübten Stimmen erhoben und nach einer bekannten, lieben Melodie ſangen:

Wen Amor zwingt in ſeine Bande, Dem wird zu eng die weite Welt; Da ſucht er denn durch alle Lande tach ihr, die ihm zumeiſt gefällt.

Und hat er endlich ſie gefunden Und ſchließt ſie an die treue Bruſt, Er iſt beglückt zu allen Stunden, Der Kummer ſelber wird zur Luſt.

Denn was ihm auch der Himmel ſendet, Er theilt mit ihr es, die ihm lieb,

Und wenn es ſich zum Böſen wendet, Er weiß: daß ſie ihm hold verblieb: Die Holde, Gute, Schöne, Reine,

Sein ſüßer Troſt, ſein ſtarker Hort, Allzeit nun die geliebte Seine,

Wie er der Ihre fort und fort,

Auf allen ihren Lebenswegen!

Auch wir vertrauen Eurem Stern

Und ſingen Freud' und Fried' und Segen Der Herrin jung, dem jungen Herrn!

Und hurrah, hurrah, hoch! und nochmals hoch und zum dritten Mal! ertönte Hans' helle Stimme, der ſich längſt den