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hätten es wieder an ſeinen alten Platz hängen wollen— aber dazu fehlt uns die Zeit.
Gar nicht! ſagte Hans, es iſt halb elf; der Zug verſpätet ſich regelmäßig um eine halbe Stunde; ich wette, daß er noch nicht da iſt, höchſtens eben ankommt;— ſie brauchen minde⸗ ſtens eine Viertelſtunde, um aus⸗ und einzuſteigen und hierher zu fahren— und ich bin in fünf Minuten damit fertig.
Sie? Sie ganz allein?
Ich, ganz allein— ohne alle und jede Hülfe, gerade ſo, wie ich es hereingenommen; der Herr wollte und ſollte ja keine Hand an das alte Heiligthum legen. Es hängt hier unmittel⸗ bar unter dem Fenſter und ſteht nebenbei noch unten auf dem breiten Sims auf— und ſchwer iſt es gar nicht— der Zahn der Zeit und der Holzwürmer haben es durchlöchert wie einen Schwamm; es hält nur noch durch den dicken Lack zuſammen, das einzige Gewicht ſind die beiden großen eiſernen Krampen auf beiden Enden, und die Haken ſitzen ſicher noch. Und ſehen wird's Niemand; es iſt jetzt keine Katze auf dem Markte, ge⸗ ſchweige denn ein Menſch.
Hans ließ ſich durch keine nachträglichen Bedenken der jungen Frau abhalten, nicht durch ihre dringende Bitte, es doch lieber zu laſſen; nicht durch den kleinen Schrei, den ſie aus⸗ ſtieß, als er jetzt die Fenſterflügel öffnete und Sturm und Regen ihnen Beiden— denn ſie war immer dicht bei ihm— in die erhitzten Geſichter ſchlugen; nicht durch die Beobachtung, die er ſehr bald machen mußte, daß das Schild weit leichter aus den Angeln in das Fenſter, als aus dem Fenſter auf die Angeln zu heben warz nicht durch die ſehr ernſtliche Gefahr, kopfüber auf das Pflaſter herunterzuſtürzen mit ſammt ſeinem Schild — los hätte er's auf keinen Fall gelaſſen— und eben, als er dachte: jetzt geht's hinab! und gute Nacht, ſchöne Frau!—


