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Geſtalt des Herrn von Frank gelehnt— die greuliche Sil⸗ houette haarſcharf abgezeichnet auf dem lichten Hintergrunde — und hatte mit den dünnen Aermchen hinauf geſtikulirt zu. dem Doktor, der, den Kopf geſenkt und das Kinn mit den Händen ſtreichend, dicht vor ihm ſtand und der eifrigen Rede des Buckligen ſchweigend zuzuhören ſchien. Und dann hatte der Doktor ſeinerſeits angefangen, mit den langen Armen zu geſtikuliren, daß es ausſah, als würde er dem Kleinen jeden Augenblick in das dichte, bis tief in die Stirn gewachſene Haar fahren, während dieſer die Aermchen über der Bruſt gekreuzt hatte und höhniſch lächelte. Und dann hatte ſich Herr von Frank plötzlich nach dem Tiſch gewendet und auf eine Glocke gedrückt, worauf eine überaus lange Geſtalt in Uniform her⸗ eintrat und ſich hinter den Doktor ſtellte, während Herr von Frank, ohne ſich zu ſetzen, über den Tiſch gebeugt, auf ein Blatt, das in dem Schein der Lichter wie Schnee glänzte, mit haſtiger Feder ſchrieb. Der Doktor aber hatte, ohne ſich um⸗ zuwenden, den Arm weit hinter ſich ausgeſtreckt nach dem Manne in der Uniform, der ebenfalls den langen Arm aus⸗ ſtreckte, ſo daß die Hände ſich für einen Moment berührten und wieder auseinander fuhren; gerade als Herr von Frank das gefaltete Blatt in ein Couvert ſteckte, das er adreſſirte, um es dem nun herantretenden Diener zu geben, der dann ſofort nach der Thür ſchritt, aus dem hohen, gewölbten Zimmer hinaus durch enge Korridore, eine breite Treppe hinab, auf den Markt⸗ platz, an deſſen hohen Giebelhäuſern, hinauf und hinab, der dunkelrote Schein der Fackeln flackerte, die auf einem ſchwarz verhangenen Gerüſt brannten inmitten des Platzes; und auf dem Gerüſt ſtand er— bleich und traurig— und blickte nach ſeinem eigenen Hauſe hinüber und ſtreckte die Arme nach ihr aus: Du hätteſt mich retten können, aber du haſt dir den


