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dann ſind wir es doch nicht, die ihn an den Galgen gebracht haben.— J, wo werde ich was ſagen, ſage ich.— Gut! ich gehe alſo zu Zingſts und bitte um ein Dutzend Löffel, weil die alten Herrſchaften kämen, und unſer Herr habe den Schlüſſel zum Wandſchrank verloren. Guckt der Herr Senator die Frau Senator an, und die Frau Senator guckt den Herrn Senator an— ſie ſaßen nämlich gerade bei Tiſch— und die Frau Senator ſteht auf und holt die Löffel und guckt mich an und ſagt kein Sterbenswörtchen, und ich auch nicht, und denke noch ſo daran, wie ich über den Markt komme, und der Regen ſchlägt mir in's Geſicht und ſtoße darüber mit dem Regen⸗ ſchirm gegen die Hausthür. Biſt du betrunken, Balthaſar Nebelow? ſage ich zu mir und klappe den Schirm zu!— Ne⸗ below! ſagt es neben mir.
Dummes Zeug! ſchrie Dörthe.
Still! rief Frau Uelzen;— Herr Fliederbuſch?
Frage ich auch, ſagte der Alte. Herr Fliederbuſch? Denn es war leibhaftig, als wie er aus dem Comptvirfenſter unten über den Hof hier hinauf zu rufen pflegte, wenn ſie wiſſen wollten, ob der Herr ausgegangen wäre, damit ſie eine Stunde früher zu Mutter Ihlefeldt kämen. Da ruft es ſchon wieder: Nebelow! daß ich den Drücker beinahe fallen laſſe; und wie ich eben die Thür aufmache, kommt es und faßt mich eiskalt hinten in den Hals und zum dritten Male—
Ein furchtbares Sauſen und Praſſeln ließ den Alten nicht ausreden; die Feuer ſchlugen fußlang aus den Heerdthüren, dicke Rauchſäulen ſtrömten nach, die Küche erfüllend; Dörthe, die während der Schreckensgeſchichte des Alten der Mut völlig verlaſſen hatte, kreiſchte gellend auf und ſank in die Kniee, ihr Geſicht mit den Händen bedeckend und immerfort ſchreiend; als ſich jetzt eine Hand auf ihre Schulter legte, die ſie für Frau


