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dann kam ein lauter Schrei, ich denke ja wol, der Herr hat ihn todtgeſchlagen, denn es war Herr Fliederbuſch, der ſo ge⸗ ſchrieen hatte; und ich will zur Thür hinein, aber die iſt ver⸗ ſchloſſen, und ich— haſt du nicht geſehen— über den Flur nach dem Eßſaal, aus dem ja auch eine Thür nach des Herrn Zimmer geht, und die iſt auch verſchloſſen. Nun aber wurde mir doch ſo himmelangſt, gnädige Frau, daß ich es gar nicht beſchreiben kann, denn nebenan war Alles mäuschenſtill und blieb ſtill, und ſo mag ich wol ein paar Minuten geſtanden haben— immer mit dem Lichte in der Hand, gnädige Frau, und ich wundere mich noch heute, daß ich es nicht vor Schreck habe fallen laſſen— und dann ging ich wieder auf den Flur, und— Gott ſei Dank!— da kam denn wenigſtens der Herr; aber hier aus dem Schlafzimmer, gnädige Frau, und hatte auch ein Licht in der Hand und lief ſo eilig, als wenn's hinter ihm brennte, nach der Treppe, und ich hinter ihm her, denn er hatte mich gar nicht geſehen, ſo daß er ſchon auf dem erſten Abſatz war, als ich noch oben ſtand, und wäre gewiß ganz hinunter⸗ gelaufen, blos daß ihm das Licht ausging und er nun erſt merkte, daß ich da war, und hinaufrief: Kommen Sie ſchnell, Frau Uelzen, kommen Sie ſchnell! Na, ich kam denn, ſo ſchnell ich konnte, und er ſteckte ſein Licht wieder an meinem an und war ſo weiß wie eine Wand, und die Hand flog ihm, daß ſein Leuch⸗ ter immer gegen meinen ſchlug und er mit dem Anſtecken erſt gar nicht zu Stande kommen konnte und ich wol dreimal fra⸗ gen mußte: Was hat's denn nur gegeben? bis er herausbrachte: Herr Fliederbuſch— er ſagte aber nicht: Herr Fliederbuſch, ſondern: der Hans— hat ſich aus dem Fenſter in der Schlaf⸗ ſtube geſtürzt und liegt unten im Garten.— Todt? ſage ich. — Ich weiß es nicht, ſagt der Herr; ich habe nach ihm geru⸗ fen— ich bekomme keine Antwort.— Was hat es denn ge⸗


