rſter Band.
Erſter Band. 205
„Das wird wr ſind Deine Zettel.“
Die Bedienten hatten den Saal verlaſſen; fingen, jeder auf ſeinem Ende, an, die Zettel zu vertheilen.
„Fräulein Klauß,“ ſagte Oldenburg, einen Zettel in die Höhe haltend;„wer, bei allen Olympiern, iſt Fräulein Klauß?“
auch das Beſte ſein,“ ſagte Barnewitz;„hier
die beiden Herren
„Unſere Erzieherin. Haſt Du ſie nicht bemerkt, Ding mit den hochverrätheriſchen Augen?“ ſagte Barnewitz, eifrig ſortirend.„Wir konnten ſie nicht in ihrer Kinderſtube laſſen— Herr des Himmels, da ſitzen ja ſchon wieder Mann und Frau zuſammen! — weil ſonſt eine Tänzerin zu wenig geweſen wäre. Du kannſt ſie mit dem Doctor Stein zuſammen ſetzen. Gleich und gleich geſellt ſich gern.“
„Schön,“ ſagte Oldenburg und grinſte.
„Wer ſoll denn die Berkow führen?“ 6
„Zum Kuckuk, laß mich in Ruhe! Du meinetwegen!“
„Bon,“ ſagte Oldenburg und trank ein Glas Champagner.
Nach einer kurzen Pauſe eifrigen Arrangirens:
„Wer ſoll die Ehre haben, bei Deiner Frau zu ſitzen?“
„Heilige Kreuz— ja freilich, das iſt wichtig. Weißt Du was, Oldenburg, nimm den Unbedeutendſten; dagegen kann Niemand etwas einwenden.“
„Willß ſchon machen,“ ſagte Oldenburg und ſuchte unter den Zetteln, bis er den rechten gefunden hatte.„Dir will ich Deine un⸗ verbürgten e eintränken,“ murmelte er zwiſchen die Zähne.
„Biſt Du fertig, Oldenburg?“
„Gleich— So!“
„Nun, weißt Du was, Baron, geh' Du in den Tanzſaal und ſage jedem Herrn, welche Dame er führen ſoll; ich will daſſ elbe bei den Spielern thun.“
„Ainsi soitil,“ lachte Oldenburg, dem Davoneilenden folgend.
Als er in den Ballſaal trat, fing man ſo eben einen Contretanz
zu arrangir an. Unmittelbar nach dieſem Tanze ſollte geſpeiſt werden. 2
das hübſche kleine
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