Teil eines Werkes 
1. Band, Problematische Naturen : 1. Band (1866)
Entstehung
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angenommen und mit ſichtlicher Zufriedenheit der Theilnehmer aus⸗

Erſter Band.

Meinen Sie? Möglich! Es iſt ein Erbfehler; meine ſelige Mutter hat während ihrer Schwangerſchaft außer dem Rennkalender des betreffenden Jahres auch noch einen oder den andern Roman ge⸗ leſen. So erklären ſich die paar menſchlichen Züge in meiner Natur.

Wollt Ihr Herren meine neue Piſtolen mit einſchießen helfen? fragte Herr von Barnewitz, der eben herantrat.

Ich denke, es ſoll getanzt werden, antwortete Clöten.

Später. Du kommſt doch mit, Oldenburg?

Verſteht ſich! Du kennſt ja meinen Wahlſpruch: aux armes, citoyens!

Dreinndzwanzigſtes Capitel.

Die jetzt vollſtändig verſammelte Geſellſchaft hatte ſich allmälig aus den Zimmern in den Garten begeben, da der herrliche Sommer⸗ nachmittag unwiderſtehlich in's Freie lockte. Die älteren Herren und Damen promenirten in den ſchattigen Gängen, oder beſichtigten die prächtigen Gewächshäuſer; die jungen Leute ſuchten auf einem ſchönen runden Raſenplatze, der zum Theil von hohen breitkronigen Bäumen überſchattet war, geſellſchaftliche Spiele zu arrangiren; aus einer Ecke des Parkes, wo ein Schießſtand eingerichtet war, ertönte von Zeit zu Zeit der ſcharfe Knall der neuen Piſtolen. Melitta hielt ſich, eingedenk per bewährten Regel, daß der Ruf junger Frauen in der Geſellſchaft von den alten Damen gemacht wird, und wohl wiſſend, daß ſie die Freiheiten, die ſie ſich während des Balls zu nehmen gedachte, durch einige vorhergehende Opfer erkaufen müſſe, in der Geſellſchaft der Gräfin Grieben, der Baronin Trantow, der Frau von Nadelitz, der Baronin Grenwitz und der andern ältern Damen. Oswald hatte ſich zuerſt der Jugend angeſchloſſen, bei der ihn Herr von Langen einführte, und hatte mit einigen Reminiscenzen aus den Geſellſchaften in der Reſidenz und einigen geſchickten Combinationen verſchiedene geſellſchaft⸗ liche Spiele befürwortet und arrangirt, die mit allgemeinem Beifall