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bereits unter dem Beile der Guillotine geblutet. — Im Glefaͤngniß hatte er mir einen Brief an ſeine Tochter, der er bis dahin nicht geſchrie⸗ ben, uͤbergeben; er ſprach darin uͤber diejenige, welche er als ſchuldig an ſeinem Tode erkannte, einen furchtbaren Fluch aus;— ich war grau⸗ ſam genug, den Dolch, den die Vaterhand fuͤr das Herz der Tochter geſchliſſen, in die Bruſt der Schweſter zu ſtoßen, ich ſandte den Brief nach Ungarn an die Graͤfinn Caboga.—— Die wilden Begebenheiten der Zeit, dauernde Feldzuͤge, fuͤhrten mich eine Reihe von Jahren hindurch uͤber die Vorwuͤrfe weg, welche ich mir indeß ſpaͤter uͤber meinen allzu raſchen Schritt gegen die Schweſter machte. Zwar war ich noch immer ſehr aufgebracht uͤber den Schimpf, welchen ſie unſerm Hauſe angethan, doch dachte ich oft an ſie und ihr Schickſal. Ich hatte den Namen meines Vaters, Bour⸗ donnaye, welcher dem Volke in jener Zeit verhaßt war, abgelegt, nannte mich nach dem Beſitzthume Eurer Mutter, Buͤrger Mar⸗ mont, als indeſſen fpaͤterhin aus der blutigen Umwaͤlzung ſich ein neues, dem Anſcheine nach maͤchtiges und beſtehendes Reich bildete, em⸗ pfing ich aus der Hand ſeines Beherrſchers, der mein Jugendfreund geweſen war, meinen


