Teil eines Werkes 
3. Band (1826)
Entstehung
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Bild war verhuͤllt, er riß die Bedeckung davon ab und Alle ſahen mit Erſtaunen das Gemaͤlde eines ſehr jungen Frauenzimmers, welches wirk⸗ lich Eugenien, bis auf die veraltete Tracht, auf ein Haar glich.

„Ihr ſeht hier das Pild meiner Schweſter, ſie hieß Eugenie, wie Deine Gattinn, Ma⸗ xime,“ ſprach er zu dieſem,„ſie vermaͤhlte ſich, gegen den Willen meines Vaters, dem ungarnſchen Grafen Caboga.“—„Cabo⸗ ga!“ rief Maxime,„ſo heißt Euge⸗ niens Mutter, ſie lebt in Ungarn auf ihrem Schloſſe, wie feierten dort unſere Vermaͤhlung.“ „ Es leidet keinen Zweifel,“ verſetzte der General,„Eugeniens Mutter iſt meine Schweſterz ich werde ſie wiederſehen, ich werde mich mit ihr verſohnen; o, ſei mir doppelt willkommen, geliebte Tochter, Du biſt mir um ſo theurer, Du biſt mir ein Buͤrge ihrer Ver— zeihung.“ Er umarmte Eugenien, welche noch immer vergebens rang, ſich von ihrem“ Schrecken beim Empfange zu erholen.„Meine Mutter, theurer Vater,“ ſprach ſie ſcheu und verlegen,„heißt Joſephe, nicht Eugenie; doch glaube ich, ſie iſt in Ungarn geboren, ach, ich weiß leider noch ſo wenig von meiner Fa⸗ milie, denn, obgleich meine Mutter die Guͤte