Teil eines Werkes 
3. Band (1826)
Entstehung
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tildens Blicken zu begegnen, welche ihr bei⸗ faͤllig zulaͤchelte. Wahrhaftig, Comteſſe, fuhr der General

fort;nur dem ſuͤdlichen Blute der Mutter

haben Sie dieſe fruͤhe Entwickelung zu dankenz hier bei uns iſt ſie auffallend. Die Natur gab Ihnen dieſe ſchnelle Reife, um ſie zur unbe⸗ dingten Herrinn uͤber Ihr Schickſal zu machen, das ſonſt Gefahr erlitten haͤtte, von fremden Haͤnden gelenkt zu werden. Ich wiederhole es, ſetzte er hinzu;ich gebe meine Anſpruͤche zu⸗ ruͤck, wenn ich irgend ein Gefuhl verletzen ſoll⸗ te, was in Ihrem Herzen vielleicht Raum ge⸗ faßt hätte, wenn ich ein Bild verdraͤngen muͤß te, das darin wohnte; der unbefangenen, kaum

erwachſenen Joſephe Gemuͤth hofſte ich durch

ſchuͤtzende Zuneigung an mich zu feſſeln, ſie ſollte mich, ſo wähnte ich, achten und lieben gelernt haben, ehe ihr Herz erwachte; Pflicht und Zaͤrtlichkeit, dachte ich mir, wuͤrden ſie dann gegen andere Eindruͤcke ſichern. Was ich nun hoſſen darf, daruͤber haben Sie, Comteſſe, zu entſcheiden. Ich verſtehe Sie nicht ganz, Herr Graf, ſprach Joſephe unſchuldig zu ihm aufblickend; geht denn mit der Reife des Korpers die Un⸗ befangenheit des frommen Kindesſinnes verlo⸗