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Schwert in ſeiner Hand!“— Dann wankte ſie die Stiege zum Kloſter hinab, wo ihnen gerade Caͤcilie mit der Nonne Angelika ent⸗ gegen trat. Cäciliens ſcharfer Blick bemerkte ſchnell die Zerſtoͤrung in den Zuͤgen ihrer Lieb⸗ linge; ihre ſorgende Frage wurde indeſſen vn Joſephen nur ungenuͤgend beantwortet.„Mir iſt nicht wohl, meine Mutter, ich will die Ruhe ſuchen!“ Mit dieſen Worten ließ ſie Ado⸗ lar's Arm fahren und bat ihn, die ehrwuͤrdigen Frauen in die Kirche zu geleiten. Gemartert von dem ſtrengen Worte der Geliebten, folgte er den Frauen. Peinlich waren ihm die Lob— preiſungen ſeiner Kunſt; ſein Meiſterwerk hatte ſeinen Werth fuͤr ihn verloren, denn der Preis, den es ihm erringen ſollte, war ihm entruͤckt. „Gluͤcklicher Leontin,“ ſprach er zu ſich ſelbſt, den Engel Michael auf dem Gemaͤlde mit truͤ⸗ ben Blicken anſchauend,„mußte ich Dein gotter⸗ gleiches Bild darum in der entflammten Phan⸗ taſie tragen, um es hier mit bewunderungswuͤr⸗ diger Treue auf die todte Leinwand hin zu zau⸗ bern, damit in dem Herzen Joſephens der erſte Strahl der Leidenſchaft aufblitze! Dir galt der verklaͤrende Glanz, der ihre Zuͤge uͤberflog, meine thraͤnentruͤben Augen haben mich nicht getäuſcht! doch noch lebt die Geliebte in meiner


