Teil eines Werkes 
1. Band (1826)
Entstehung
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ſtehen, ſie war uͤberzeugt von dem Elende ihres Lebens.

Ihre Pulſe ſtockten, bleich und bebend rang ſie die ſchonen Haͤnde uͤber ihrem Haupte; dann aber faͤrbte eine dunkle Glut ihre Wangen, faſt ſchreiend rief ſie:Dein Fluch, o Vater, iſt er⸗ fullt! Da ſteht der Strafbare und lächelt hoh⸗ niſch auf das Opfer ſeiner Leidenſchaft herab! D, Laver, Laver, Du haſt Eugeniens Herz gebrochen! Aber wähne nicht, daß ich länger das Spiel Deiner teufliſchen Laune ſeyn werde; ich gebe Dich auf, ich verwerfe ein Herz, das nie unbedingt mein war; ich wende mich weg von Allem, was mich liebend hier haͤlt, Fort, o fort ihr ſchmeichelnden Stimmen, ihr verfuͤhrt meine Seele, um ſie zu verderben! Eine rohe, furchtbgre Stimme ruft mich hin⸗ weg; ach, mein Geſchick wird nur verſoͤhnt ſeyn, wenn ich ihr folge! Ich komme, mein Vater; Eugenie kommt mit der Frucht einer ſtrafba⸗

ren Liebe unter ihrem Herzen, Deiner blutigen

Spur zu folgen. An dem Orte, wo Dein Blut gefloſſen, will ich hinknieen, dort Deinen Schatten verſohnend anrufen und Deine Henker werden guch mich ergreifen, dieſes unſelige Daſeyn wer⸗