Teil eines Werkes 
1. Band (1826)
Entstehung
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259 Jablonka's Beſuche hier in Caboga ſo ſel⸗ ten? Die Baroninn iſt ein freundliches, liebli⸗ ches Weſen, mir gleich an Jahren, wie kommt es, daß ich ſie ſo ſelten ſehe?

Aus Schonung fuͤr Caͤcilien, welche fruͤ⸗ her, wie Du weißt, den Baron ſehr geliebt, vermeide ich gern jedes Zuſammentreſſen der Bei⸗ den, antwortete Eaver, nicht ohne einen merklichen Unmuth uͤber Eugeniens Fragen.

Das ſoll mich aber von nun an nicht ab⸗ halten, Dich oft zu begleiten, wenn Du zu Jablonka's reiſeſt. Wirſt Du mich gern als Deine Begleiterinn ſehen? ſprach Eugenie und heftete die ſtrahlenden, ſeelenvollen Augen auf den Grafen. Dieſer wunderbar ergriffen von dem innigen Ton, mit dem ſie zu ihm ſprach, von der ſiegenden Gewalt ihres Blicks, ſchlug verwirrt ſeine Augen nieder, Scham und Un⸗ willen gluͤhten auf ſeinen Wangen, er ſah ſein Geheimniß verrathen und ſann betroffen, wie er dieſes ihn peinigende Geſpraͤch enden konne.

Doch, dem Auge der Liebe entging die Be⸗ wegung ſeines Innern nicht. Eugenie ſah den Gatten im Bewußtſeyn der Schuld vor ſich

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