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„Sie wiſſen den Aufenthalt des Grafen ſo beſtimmt, Sarackſor,“ fiel ſie ihm in die Rede,„ſonderbar faͤllt mir das auf, da mein
Gemahl, wie er mir oft geaͤußert, ſich immer
erſt unterwegs beſtimmt, welchen ſeiner Be⸗
kannten er beſuchen will. Wo glauben Sie
denn den Grafen zu treſſen?“—
„Wo anders, als beim Baron Jablon⸗ ka, wird er zu finden ſeyn,“ ſprach Sarack⸗ ſorz„ſollten Eure Gnaden daruͤber wirklich keine Muthmaßungen hegen?“
„Ich verſtehe Sie nicht,“ erwiederte Eu⸗ genie,„welche Muthmaßungen ſollen das ſeyn? Erkläten Sie Sich daruͤber.“
Der Alte trat der Graͤfinn naͤher und ſprach: „Der Zufall fuͤhrt die Gelegenheit herbei, die ich lange gewuͤnſcht. Es iſt meine Pflicht, gna⸗ dige Frau, Sie auf die enge Verbindung auf— merkſam zu machen, welche mein Herr mit der Familie Jablonka geſchloſſen. Moͤgen Alle die Baroninn gut und freundlich nennen, ich kann es ihr nie verzeihen, daß ſie den Verlobten der Graͤfinn Caͤcilie geraubt. Sie hätte das Opfer nicht annehmen muͤſſen, welches ihr dieſe


