Teil eines Werkes 
1. Band (1826)
Entstehung
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ſeine Muthmaßungen darüͤber noch weit uͤber⸗ ſtieg, als ihm die ſichere Ausſicht wurde, die Tochter an Glanz mit den Furſtinnen des Ho⸗ fes von Saint Germain wetteifern zu ſehen. Ein bedeutender Umſtand zu Gunſten des Mar⸗ quis Villangois war noch fuͤr ihn, daß der Marquis ſich einer Partei des Volkes zuneigte, welche dem Miniſter faſt feindlich entgegen ſtand; durch die Verbindung mit dieſem hoffte er Vie⸗ les fuͤr ſeine Plane zu gewinnen; hoffte Anna⸗ herungen an bedeutende Maͤnner zu ſinden, welche er allein, ohne ſeinem Anſehen Vieles zu ver⸗ geben, nicht wuͤrde haben erreichen konnen. So war denn ſchon von Eugeniens Va⸗ ter uͤber das Gluͤck ihres Lebens entſchieden, ehe ſie eine Ahnung davon hatte. Arglos fuhr ſie eines Tages zur Mittagstafel nach Paris in das Hotel des Herrn von Bourdonnaye, welcher ihr eine Einladung dazu geſandt hatte. Der Miniſter empſfing ſie in ſeinem Kabinete und lud ſie mit einer ſeltenen Vertraulichkeit an ſeine Seite; doch konnte die ungewohnlich freundliche Miene des Vaters die einmal ge⸗ wohnte, an Ehrfurcht graͤnzende Scheu, welche Eugenie von Jugend auf fuͤr ihren Vater em⸗ pfunden hatte, nicht beſeitigen; nie war ein wahrhaft trauliches Wort zwiſchen zwei ſich ſo