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von dieſer verhaßten Heirath zu befreien, wird vergebens ſeyn;z zu feſt iſt der Knoten geſchuͤrzt, Niemand kann ihn zerreißen; Du kennſt die tauſendfachen, unzerreißbaren Faͤden nicht, aus denen dieſes Band gewebt iſt. Von meinem Vater hoſſe Nichts, von dem Marquis noch we⸗ niger; die Koͤniginn ſelbſt hat, wie ich fuͤrchte, Alles eingeleitet, ſie wird, ſie darf Nichts fuͤr mich thunz ich bin rettungslos verloren! O, fliehen Sie fort, Herr Graf, fliehen Sie ſchnell, uͤberlaſſen Sie Eugenien ihrem Grame und ihren Thraͤnen!“—
„Gewalt zerreißt jedes Band,“ ſprach der Graf ernſt,„Gewalt kann Dich mir erkämpfen! Eugenie, willſt Du mein ſeyn?“——
Die Graͤfinn ſah ihn ſtaunend fragend an.—
„Eugenie, willſt Du mein ſeyn?“ wie⸗ derholte Eaver noch ein Mal, und breitete der Jungfrau ſeine Arme entgegen; ſie neigte das ſchone lockige Haupt gegen ihn, ſank an ſein Herz und unter ſeinem gluͤhenden Kuſſe lispelte ſie errdthend:„ewig Dein!“——
Ein ſanftes Saͤuſeln durchfluͤſterte den gruͤ⸗ nenden Garten, als ob die Schwingen zarter Liebesgotter uͤber Blumen rauſchten, ihnen das ſtille, unendliche Gluͤck zu vertrauen, welches die kleine blinkende Grotte verbarg; ein Perlen⸗


