Teil eines Werkes 
1. Band (1826)
Entstehung
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ſeligſten Menſchen zu machen! O wollen Sie mir rauben, was Sie mir ſchon laͤngſt geſchenkt! Hat mich der Strahl dieſer Augen betrogen? waren es Irrlichter, die mich blendend einem Abgrunde zufuͤhrten, den ich mit Paradieſes⸗ bluͤten beſtreut ſah? täuſchte mich das Laͤcheln dieſer Purpurbluͤhte Deines Mundes, log es mir den Seelenfrieden aus der Bruſt?

Eugenie ſchwankte, von dem Grafen ſanft umfaßt, tief aufſeufzend, in ſeine Arme; ſie wollte reden, aber zu beengt war ihre Bruſt; von zaͤrtlichem Mitleiden eben ſo ſehr, wie von der liebenden Sehnſucht ſeines Herzens hinge⸗ riſſen, lehnte Taver Eugeniens Haupt an ſeine Bruſt; ſie ſah ihn mit in Thränen ſchwim⸗ menden Augen an; aber als riefe die Seligkeit dieſes Augenblicks ihre Lebensgeiſter wach, fuhr ſie raſch empor und riß ſich faſt heftig von dem Grafen los.

Laſſen Sie mich, Taverz o fuͤhren Sie mich zuruͤck! Vergebens kaͤmpfe ich, Ihnen zu entdecken, was uns Beide gleich elend machen wird! Hoſſen Sie nichts; fordern Sie nichts von Eugenien, die leichtſinnig, unbedachtſam ſich einer allzu ſuͤßen Regung hingab, che ſie erkannte, wie mächtig deren Herrſchaft uͤber ihr Gemuͤth war.