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Witzes bloß ſtellte, und welcher, ſtolz auf ſeinen Reichthum, aufgeblaſen Alle, die ihm nicht gleich an Gluͤcksguͤtern waren, uͤberſah, und ſich eben dadurch veraͤchtlich machte.
Einzelne Gruppen ſaßen um den Magnuten und Eugenien her; die allgemeine Unterhal⸗ tung war in Stocken gerathen, nur um die Ko⸗ niginn war noch ein kleiner Kreis verſammelt, in welchem der Herzog von Orleans einen lebhaften, launigen Streit uͤber ein beruͤhmtes Kunſtwerk mit einem anweſenden Maler fuͤhrte.
Noch nie war Faver, Eugenien gegen⸗ uͤber, ſo wenig beachtet geweſen, wie in dieſer Minute; ſie ſchien ihm geeignet, der Dame ſei⸗ nes Herzens, die Gefuͤhle desſelben deutlicher zu erklären, obgleich er den Ort und einen zufäl⸗ ligen Lauſcher beruckſichtigen mußte.
„Sie ſind eine arge Zaubrerinn, ſchoͤne Graͤ⸗ finn,“ fuhr er in ſcherzendem Geſpräche fort, „Sie haben den muthigſten, kuͤhnſten Mann in einen Schwaͤchling, einen Feigen verwandelt; o, wenden Sie jetzt Ihren Zauber an, ihm wieder Muth zu einem ungeheuern Wagniß zu verlei⸗ hen, das er vollbringen muß, ſoll anders ſeine Ruhe, ſein Lebensgluͤck nicht fuͤr immer verlo⸗ ren gehen.“
„Sie ſcherzen, Herr Graf,“ erwiederte Eu⸗
Erſter Vand. B


